Ersatzfamilien

Die valide Diagnostik ist ein selbstverständliches Grundrecht.

Die beste Hilfe für Ersatzfamilien ist die Diagnose. Die Diagnostik muss grundsätzlich vor Vermittlungen erfolgen.

Eltern müssen entscheiden dürfen, ob sie sich die enormen Belastungen zutrauen.

Dies gilt gleichermaßen für die Vermittlung von Pflege- und Adoptivkindern.

§7 Adoptionsvermittlungsgesetz (AdVermiG):

„(1) Wird der Adoptionsvermittlungsstelle bekannt, dass für ein Kind die  Adoptionsvermittlung in Betracht kommt, so führt sie zur Vorbereitung der Vermittlung unverzüglich die sachdienlichen Ermittlungen bei den Adoptionsbewerbern, bei dem Kind und seiner Familie durch….

Das Ergebnis der Ermittlungen bei den Adoptionsbewerbern und bei der Familie des Kindes ist den jeweils Betroffenen mitzuteilen.“

Die Probleme der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen dürfen nicht auf Ersatzfamilien abgewälzt werden.

Es müssen neue Strukturen und Einrichtungen zum problemspezifischen Betreuen der von FASD betroffenen Menschen in der Arbeitswelt, beim Wohnen und in der Freizeit geschaffen werden.

FASD-Zentrum